

Queens in the kitchen
An einem verschneiten Januartag, nach einer wilden Schneeballschlacht im Ostendpark, fingen wir kleinen Schneehasen an, unsere Traummänner aus Eis mit langer Karotte nachzubauen. Leider schmolzen uns die beiden schon nach wenigen Stunden davon. Wir waren traurig, humorlos und hungrig!
Um all das wiederzubekommen, was uns wichtig ist, machten wir uns auf den Weg nach Offenbach zu unseren Kabarettistenfreunden, den „Homoristen“. Denn wer zuletzt locht, locht am Besten!
Stunt-Show vorm Hauptquartier
Als wir in der Stadt des deutschen Wetterdienstes und Branntwein-Monopols (Offenbach) ankamen, steuerte Crystel zielsicher die Homoristen-Haustür an. Frau Heart hingegen wollte wohl mal wieder im Mittelpunkt stehen, als sie mit ihrem Pelz (Mantel) in der Taxitür hängen blieb und sich ein paar Meter mitschleifen ließ, um die Bewohner des denkmalgeschützten Straßenzugs zu beeindrucken. Nach langem Gelächter kamen wir dann im Hauptquartier der „Homoristen“, Deutschlands bestem schwulem Kabarett-Duo, an. Dominik und André füllten uns zur Begrüßung sofort mit gutem alten Äppelwoi ab.
Ihre Wohnung ist im japanischen Stil gehalten, und Wohnungsbesitzer André verkörpert das perfekte Manga-Männchen mit 1,55 m Körpergröße. Neben ihm wirkt Dominik wie ein Riese, der gerne Willy Brandt zitiert (“Wir wollen mehr Demokratie wagen!”) und mit offenen Augen, Ohren und Nase durchs Leben geht und so Bereicherungen für seine Stücke findet. Crystel läuft immer mit offenen Beinen durchs Leben - das nennt man wohl die „Schaufensterkrankheit“.

























