

„Ich war immer eine Krawall-Trulla“
Im Februar feiert das „Rubens“ am Hans-im-Glück-Brunnen sein zweijähriges Jubiläum. Im gab-Interview spricht Christopher Ruben Koch über seine Bar, die Stuttgarter Szene und sein eigentlich harmoniebedürftiges Gemüt.
Das Rubens zählt heute zu den beliebtesten Szenebars in Stuttgart. Hast du dir als „Chefin“, wie dich deine Mitarbeiter nennen, im Februar 2008 alles so vorgestellt?
Das Lokal funktioniert genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: Publikum von Jung bis Alt, von hetero bis schwul. Ich wollte nie ein ausgesprochenes Szenelokal wie früher im Hinterhof mit Klingel, sondern eine Bar in Toplage, denn wir Schwule und Lesben müssen uns nicht mehr verstecken.
Wie viele Hetero-Gäste stolpern denn herein und stellen dann erst fest, wo sie gelandet sind?
Heteros machen etwa die Hälfte meiner Gäste aus. Aber ich hatte in den vergangenen zwei Jahren keinen einzigen negativen Vorfall. Viele heterosexuelle Gäste kommen wegen der hübschen Männer, wie sie sagen.
Was wird es zum Jubiläum geben?
Am 6. Februar wird es ein Glas Sekt zur Begrüßung geben, dazu eine kleine Travestieshow...
...mit dir?
Eventuell. Christaa ist ja eigentlich jetzt im Ruhestand. Es wird aber eine Show mittendrin, auf dem Platz, im Laden, rund und bunt.

























